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Geschichte des Hapkido

Hapkido ist eine koreanische Selbstverteidigungskunst deren Geschichte 372 v.Chr. beginnt (mit anderem Namen und als „zerstreute“ Kunst). Das heutige Hapkido begann im 20en Jahrhundert vom Koreaten Yong Sul Choi (1904-1986). Nach Angabe von Choi wurde er von Takeda aufgenommen und von Ihm 30 Jahre lang in allen 3808 Techniken des Systems exklusiv ausgebildet. Es ist zu erwähnen dass es Behauptungen gibt Choi sei anfangs nur ein Diener und später Takedas Gehilfe, aber fast alle sind sich Einig das er die eine oder andere Form von Ausbildung von Ihm bekommen hat. Choi hat seiner Kunst anfangs viele Namen verliehen, wie Hapki Yu Kwon Sul und Yu Sul. In Bezug auf die Erstnutzung des Namens Hapkido (1958) gibt es jedoch zwei Szenarien:

    Das Erste stammt von Suh Bok Sup, der behauptet das der Name erstmals von Choi und Ihm genutzt wurde da Sie in Ihrer Schule mit Hilfe von anderen Ausbildern die koreanischen Künste mit dem Wissen von Choi kombinierten und die neue Kunst Hapkido nannten.

    Das Zweite stammt von Ji Han Jae der von Choi etwa sieben Jahre lang ausgebildet wurde (1949-1956) und in einem Akt von Hochachtung für seinen Meister, der Kunst den Namen Hapkido verlieh. Die Kunst des Ji Han Jae wurde zusätzlich von seiner Lehrzeit neben Taoist Lee und anderen Meistern von denen er die alten koreanischen Kampkünste, die Kunst der Waffen und Meditation erlernte.

    Durch die Ausübung des Hapkido werden den Schülern, nebst wirksamer Methoden der Selbstverteidigung, die körperlichen und geistigen Vorteile schnell bewusst. Hapkido wird weltweit als eine der vollständigsten Kampfkünste betrachtet weil Sie jede Übungsform beinhaltet (Beinarbeit, Handtechniken, Hebeltechniken, Druckpunkte, jede Form von Selbstverteidigung, Kampf im Stehen sowie zu Boden u.s.w.).

Der Name Hapkido steht für:
    Hap: die Verbindung aller guten Elemente, Harmonie.
    Ki: innere Energie.
    Do: richtige Lebensart, geistige Fortbildung

Die Ausbildungsstadien des Hapkido sind so aufgebaut um den Schüler in diese schöne Kunst phasenweise einzuleiten. Einige dieser Stadien sind folgende:

  • Theorie, Philosophie und geschichtliche Rückblende der Kampkunst
  • Körpertraining (z.B. Stretching)./li>
  • Schrittlehrung und richtige Körperhaltung
  • Richtiges atmen
  • Körperbalance und geeignete Verlagerung des Gewichtszentrums
  • Grundbewegungen für Hand- und Beintechniken
  • Wurf- und Fallübungen.
  • Einstieg in einfache Selbstverteidigungsformen.
  • Fortgeschrittene Selbstverteidigung, Selbstverteidigung bei Greifangriffen, Selbstverteidigung mit Waffen und Druckausübung.
  • Psychologie der Selbstverteidigung.

    Jedermann kann sich mit Hapkido befassen. Es werden keine körperliche, physische oder Agilitätsvoraussetzungen benötigt. „Hapkido ist für Jedermann“. Es handelt sich nicht um eine Wettbewerbskunst. Vielmehr geht es um die „Balance“ des Menschen und seine Charaktervollendung. Viele große Meister (Grandmasters) haben sich mit der Hapkido Kampfkunst befasst und alle versuchten ihrerseits eine persönliche Note in die Hapkido Kunst einzuführen und deswegen wird sind auch „the ancient art of masters“ genannt.

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